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Homelift Barrierefreies Wohnen ist für körperlich beeinträchtigte und alte Menschen die Grundlage dafür, dass sie ein eigenverantwortliches Leben in den eigenen vier Wänden führen können.
Ist das Treppenhaus sehr verwinkelt oder eng, ist es nicht möglich, einen Treppenlift einzubauen.
In diesem Fall stellt ein Homelift die ideale Lösung dar, um selbst mit einem Rollstuhl mühelos von Etage zu Etage zu gelangen.
Diese smarte Heimtechnik erleichtert alten und gehbehinderten Menschen den Alltag und sie können die Freiheit von Mobilität genießen.
Wir erklären Ihnen, was ein Homelift ist, wie dieser funktioniert und welche Typen zur Wahl stehen. Hier erfahren Sie, wann sich der Einbau eines Außenlifts empfiehlt und für wen Senkrechtliftanlagen geeignet sind. Dank unserer Tipps fällt Ihnen die Auswahl leichter, wenn Sie einen Homelift kaufen.
Sie erhalten zudem Informationen, in puncto Kosten, Förderungen und den Kauf eines gebrauchten Senkrechtlifts.
Dieser Lift für das Eigenheim ist auch unter den Bezeichnungen Senkrechtlift, Hauslift und Behindertenaufzug bekannt.
Der platzsparende Aufzug transportiert sowohl Personen als auch Gegenstände senkrecht nach oben und überwindet dabei eine oder mehrere Etagen.
Dieser Variante des Hauslifts ist eigentlich ein Fahrstuhl im Mini-Format, der sich jedoch in puncto Aufbau von herkömmlichen Aufzügen unterscheidet.
Das Liftgestell ist meist mit einer Verkleidung aus Metallausfachungen oder Glas versehen.
Je nach Bedarf kann der Homelift entweder innen oder außen eingebaut werden. Wenn Sie eine Firma beauftragen, können die Experten die örtlichen Gegebenheiten überprüfen und es werden Lösungen gesucht, die Ihren Bedürfnissen und Vorstellungen entsprechen.
Der Einbau ist unproblematisch und meist nach bereits zwei Wochen abgeschlossen.
Dieser Hauslift lässt sich unkompliziert ebenso wie kostengünstig nachträglich einbauen. Aufgrund des filigranen Designs kann sich dieser Aufzug in die bereits vorhandene Architektur hervorragend einfügen.
Homelifte sind in der Lage, Höhenunterschiede von 17 Metern zu überwinden. Es sind bis zu sieben Haltestellen möglich und die Tragkraft liegt bei mindestens 300 Kilogramm, bei einigen Modellen sogar bei bis zu 600 Kilogramm.
Somit können selbst schwere Elektrorollstühle samt Fahrern sicher von Etage zu Etage transportiert werden.
Besitzer von Einfamilienhäusern können ab einem gewissen Alter Treppen nur noch beschwerlich oder gar nicht mehr bewältigen. Oftmals befürchten alte Menschen, dass sie dadurch das vertraute Eigenheim verlassen müssen.
Ebenso können Unfälle, Erkrankungen und körperliche Einschränkungen Treppen zu einem unüberwindbaren Hindernis machen.
Immer mehr Vermieter von Mehrfamilienhäusern möchten ihre Immobilie aufwerten und barrierefrei gestalten, um auf lange Sicht ein größeres Mieterpotential zu schaffen. Ebenso hegen Vermieter den Wunsch, langjährige Mieter auch in Zukunft zu halten.
Besitzer von Altbauwohnungen möchten mehr Mietinteressenten anlocken, da eine Treppe alleine zahlreiche Personen abschreckt.
In öffentlichen Gebäuden ist man bestrebt, Patienten, Mandanten und Kunden den Zutritt in eine höher gelegene Etage zu erleichtern und das Gesetz schreibt einen barrierefreien Zutritt vor.
Ein Homelift dient der gesamten Familie und Pflegenden als Hilfsmittel. Diese Aufzug-Variante sorgt für Entlastung, da schwere Einkäufe, Pflegehilfsmittel, Gehhilfen und Beatmungsgeräte ohne enormen Kraftaufwand transportiert werden können.
Trotz entmutigender Anschaffungskosten entscheiden sich immer mehr Immobilienbesitzer für den Einbau eines Homelifts, da eine Wertsteigerung von bis zu 10 Prozent möglich ist.
Der Preis ist von mehreren Faktoren, wie der Förderhöhe, Tragkraft, Ausstattung und Anzahl der einzelnen Haltestellen abhängig. Durchschnittlich fallen samt Mehrwertsteuer, Lieferung, vom Bauherrn realisiertem Schacht und Einbau Kosten von 20.000 Euro oder mehr an.
Es gilt zu bedenken, dass eine extra Beleuchtung, diverse Innenausbau-Arbeiten, wie Wandverkleidungen und individuelle die Kosten stark erhöhen.
Diese Kosten müssen jedoch nicht von Ihnen alleine getragen werden, da Förderungen und zinsgünstige Darlehen beantragt werden können.
Jeder Senkrechtlift ist eine maßgefertigte und individuelle Lösung. Es besteht die Möglichkeit, Zusatzoptionen zu integrieren.
Da ein herkömmlicher Personenaufzug aus einem betonierten oder gemauerten Aufzugsschacht besteht, ist die Installation mit aufwändigen baulichen Eingriffen verbunden.
Der Homelift hingegen ist eine selbst tragende Konstruktion, für dessen Einbau keine aufwändigen Umbau-Arbeiten notwendig sind. Bei dieser smarten Lift-Variante ist kein extra Technikraum notwendig. Bei einigen varianten sind die technischen Elemente, wie das Hebe-System und der Motor, sind bereits in der Anlage untergebracht.
Wenn Sie Ihr Wohnumfeld mit dieser intelligenten Heimtechnik aufrüsten möchten, sind zwei Voraussetzungen erforderlich.
Damit zwei Personen transportiert werden können, ist eine Stellfläche von 0,8 m² notwendig, während für einen Rollstuhl oder drei Personen mit einem Platzbedarf von 1,45 m² gerechnet werden muss.
Eine weitere Voraussetzung stellt eine Steckdose dar, wenn der Behindertenlift elektrisch betrieben ist.
Je nach Begebenheiten kann der Hauslift innen oder außen montiert werden.
Ein Außenaufzug ist eine vertikale, selbst tragende Konstruktion, bei welcher der Schacht mitgeliefert wird.
Viele Altbauten weisen im Innenbereich keinen Platz für den nachträglichen Einbau eines Aufzugs auf. Dank Außenlift wird ein Zugang zu Wohnungen möglich, die in oberen Etagen liegen. Der Zugang führt entweder in die Wohnung oder ins Treppenhaus. Alternativ erfolgt der Zugang über einen Balkon oder ein Podest.
Ein Outdoor-Senkrechtlift muss aus witterungsbeständigen Materialien gefertigt und somit verzinkt sein.
Wichtig sind robuste Materialien, um Vandalismus vorzubeugen. Zudem sollten nur Berechtigte diesen Lift nutzen dürfen, welche über einen Schlüssel oder eine Fernbedienung verfügen.
Wichtig ist auch ein einfacher Zugang zum Gebäude.
Der Typ wird vom Antriebssystem bzw. der Variante, wie sich die Kabine senkt und hebt bestimmt. Zur Wahl stehen fünf Lift-Typen, welche jedoch nicht alle für das Nachrüsten geeignet sind.
Diese Modelle setzen sich einerseits aus einer Kabine und einem Schacht, andererseits aus Gegengewichten und einem Steuerungssystem zusammen.
Nur manche dieser seilgetriebenen Hauslifte erfordern einen Technikraum.
Diese Aufzüge nehmen aufgrund des Schachts den meisten Platz in Anspruch. Das kabeltreibende System kann in einem Neubau leichter eingebaut werden und somit bieten sich seilgetriebene Modelle weniger für das Nachrüsten an.
Seilaufzüge funktionieren nach dem Flaschenzugsystem.
Diese Hauslifte für Neubauten weisen eine Ähnlichkeit mit kabelgetriebenen Modellen auf, jedoch wird die Kabine mittels einer Kette, die um eine Trommel gewickelt ist, gehoben und gesenkt.
Ketten bieten den Vorteil, dass sie robuster und langlebiger als Kabel sind und somit seltener ausgetauscht werden müssen.
Kettengetriebene Lifte sind langlebig und platzsparend, da kein Maschinenraum erforderlich ist.
Derartige Modelle sind nicht nur für bestehende Objekte, sondern auch zum Nachrüsten ideal, da weder eine Grube noch ein Maschinenraum nötig sind.
Diese Aufzüge ohne Maschinenraum fahren mit einem Gegengewicht auf und ab.
Treibscheibenaufzüge benötigen allerdings einen extra Raum oberhalb des Liftdachs. In diesem müssen die Komponenten, die zum Heben und Senken erforderlich sind, untergebracht werden.
Bei schachtlosen Aufzügen ist die rechteckige Aufzugskabine auf der Schiene positioniert.
In Neubauten weit verbreitet sind platzsparenden Hauslifte mit Hydraulikantrieb. Derartige Aufzüge bieten sich für den Neubau im Innen- und Außenbereich an.
Der Antrieb erfolgt durch einen Kolben, welche sich im Zylinder bewegt.
Das Antriebssystem ist im Aufzugsschacht untergebracht und somit ist kein Maschinenraum notwendig. Die kompakte Steuerung passt in einen Wandschrank nahe dem Lift und daher ist die Geräuschentwicklung gering.
Handelt es sich um ein Hydrauliksystem mit Löchern, so ist eine Grube notwendig. Bei Modellen mit hydraulischem System ohne Löcher entfällt die Notwendigkeit dieser Grube.
Im Vergleich zu den anderen Hauslift-Typen sind hydraulisch betriebene Modelle am kostenintensivsten, jedoch weisen sie die geringste Geräuschentwicklung auf.
Diese Konstruktionen machen sich das Vakuumsystem zunutze, welches sich innerhalb einer Röhre befindet.
Vorteilhaft ist, dass weder ein Maschinenraum noch eine Grube benötigt werden.
Somit ist das Nachrüsten kein Problem.
Pneumatische Systeme setzen sich aus Acryl- oder Glasröhren zusammen, die meist einen Durchmesser von 76,2 cm aufweisen. Das Röhren-System ist im Normalfall neben der Treppe positioniert.
Sowohl an den Eingängen als auch an den offenen Wänden sollten sich Infrarotschranken befinden.
Senkrechtliftanlagen sollten auch eine Ladungskontrolle und ein Blockier-System aufweisen.
Ein weiteres empfehlenswertes Sicherheitsmerkmal ist eine Notabsenkung, wenn der Strom ausfällt und ein Akku den Betrieb übernimmt.
Der Sicherheit dienlich sind Geschwindigkeitsbegrenzer samt mechanischer Blockierung ebenso wie ein mit Notstrom versorgendes Rufsystem, welches den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Der Endabschalter am oberen Ende dient der mechanischen Blockierung.
Hauslifte sollten über eine Not-Aus-Taste sowohl im Schacht als auch in der Kabine verfügen.
Zudem ist darauf zu achten, dass für jede Etagentüre ein Schlüssel vorhanden ist, damit die Türe manuell geöffnet werden kann.
Besonders praktisch erweist sich ein I-Button. Dieser elektronische Schlüssel dient einerseits der Zuweisung, andererseits der Zugangsbeschränkung im berechtigten Stockwerk.
Bei einigen Konstruktionen ertönt bei der Ankunft im Stockwerk ein Gong bzw. eine gesprochene Mitteilung.
Neben übersichtlichen Displays auf den einzelnen Etagen und in der Liftkabine zählen auch elektrische Türöffner und vertikal oder horizontal angebrachte Spiegel zu den Extras. Integrierte Spiegel stellen beim Rückwärtsfahren eine Erleichterung für Rollstuhlfahrer dar. Dank Spiegel erkennen Rollstuhlfahrer Hindernisse, welche hinter ihnen liegen.
Auf Wunsch ist die Plattform in fast jedem Maß erhältlich und das Design kann in allen RAL-Farben gewählt werden.
Der Einbau eines Homelifts wird von mehreren Stellen gefördert, sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt werden.
Das Programm „Altersgerecht Umbauen“ unterstützt in Form von zinsgünstigen Darlehen und es sind auch Zuschüsse möglich.
Liegt ein Pflegebedarf vor, sind Zuschüsse bis zu 4000 Euro denkbar.
Es gibt weitere institutionelle ebenso wie staatliche Förderprogramme, welche diese Anschaffung eventuell fördern.
Weil ein Hauslift stets eine Maßanfertigung ist, sind diese Senkrechtlifte nur selten gebraucht erhältlich.
Es gilt zu bedenken, dass diese Liftanlage den hohen Anforderungen in puncto Sicherheit entsprechen muss. Daher sollte ein gebrauchtes Modell nur über einen Fachbetrieb gekauft und montiert werden.
Ist der gebrauchte Hauslift schon in die Jahre gekommen, können Einzelteile Verschleißerscheinungen aufweisen. Nicht immer können verschlissene Komponenten nachgekauft werden.
Bei älteren Fabrikaten besteht das Risiko, dass die Sicherheitseinrichtung nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht.
Im Gegensatz zu modernen Hausliften weisen ältere Aufzüge einen höheren Energieverbrauch auf.
Wenn Sie sich für ein gebrauchtes Modell entscheiden, sollten Sie sich den Nachweis geben lassen, dass dieser Aufzug dem Gesetz entsprechend regelmäßig gewartet wurde.
Mit einem gebrauchten Modell können Sie die Homelift Kosten drastisch senken.
Wenn Sie eine Lift-Variante ins Auge gefasst haben, sollten Sie mit dem präferierten Fabrikat eine Probefahrt machen. Nur so finden Sie heraus, ob die Größe, die Bedienung, die Eigenschaften und Lärmemission während des Betriebs Ihre Erwartungen erfüllt.
Ein Homelift stellt eine zukunftsträchtige Investition dar, auch wenn die Homelift Preise hoch sind. Personen im hohen Alter, Verletzten und körperlich eingeschränkten Menschen wird der Alltag im Eigenheim erleichtert. Der Wert der Immobilie wird gesteigert und ein Leben im Eigenheim wird selbst bei Mobilitätseinschränkungen möglich!